Das dritte Auge

Für eine bewusste Wahrnehmung spielt unser drittes Auge eine sehr wichtige Rolle. Im Chakrensystem auch als Stirnchakra bezeichnet, ist es ein hochempfindliches Energiezentrum in unserem
feinstofflichen Körper. Hier prägt und entwickelt sich unsere Verbindung zur nicht-physischen, spirituellen Ebene unseres Seins. Ist unser drittes Auge geöffnet, öffnen wir uns automatisch
für die Intuition und unsere Wahrnehmung verändert und verfeinert sich. Arbeitest du also aktiv an der Öffnung deines dritten Auges, erkennst du Dinge und Geschehnisse aus einer anderen Perspektive.

Du erhältst neue Einsichten und grundlegende Erkenntnisse fallen dir sprichwörtlich ins Auge. Mit einem geöffneten dritten Auge bist du außerdem in der Lage, Altes in einem ganz neuem Licht zu betrachten.

Frau mit geschlossenen Augen in einer Margeriten Wiese

Wie genau funktioniert unser drittes Auge?

Unser drittes Auge, biologisch zwischen unseren Augen, etwa auf Augenbrauenhöhe gelagert,
funktioniert im wahrsten Sinne des Wortes wie ein weiteres, zusätzliches Auge. Allerdings ist es
weniger auf das physische Sehen ausgerichtet, sondern vielmehr auf die feinstofflichen
Realitätsebenen. So müssen bei geöffnetem dritten Auge die Wahrnehmungen nicht unbedingt
visueller Natur sein. Unser drittes Auge ist vielmehr ein Wahrnehmungskanal, der alle unseren
inneren Sinne anspricht. Aus rein physiologischer Sicht stehen drittes Auge und Zirbeldrüse in
unmittelbarem Zusammenhang zueinander. So gilt die Zirbeldrüse als das körperliche Gegenstück zum
feinstofflich agierenden dritten Auge. Das Öffnen des dritten Auges ist aus medizinischer Sicht
gesehen nichts anderes, als die Aktivierung unserer Zirbeldrüse.

Was bedeutet die Öffnung des dritten Auges?

Wenn dein drittes Auge sich geöffnet hat, kann das auch als „Erweiterung“ bezeichnet werden. So wird dadurch dein eigenes Bewusstsein, oder auch die eigene Wahrnehmung erweitert. Das dritte Auge erweitert also konkret ausgedrückt, deinen Horizont über das Bekannte hinaus. Jeder, der beginnt sich mit dem Öffnen des dritten Auges zu beschäftigen, wird Erfahrungen machen, die sich nicht rational erklären lassen. Es werden sich neue Bewusstseinsebenen öffnen, die es Ihnen leichter machen, Dinge, Glaubenskonstrukte, Denkensweisen und Gewohnheiten loszulassen, an denen du bislang krampfhaft festgehalten hast, die aber im Grunde nicht mehr gebraucht werden. So wirst du in der Lage sein, alte Glaubenssätze und Gedankenkonstrukte zu hinterfragen und abzulegen und es wird Platz für ein neues, erweitertes Bewusstsein geschaffen.

Diese Tipps helfen dir dabei, dein drittes Auge zu öffnen:

Um das dritte Auge öffnen zu können, bedarf es einen offenen und flexiblen Geist. Sei bereit, Neuland zu entdecken, Altes loszulassen und lass dich auf neue Denkweisen und
Wahrheiten ein.

Hier einige Tipps und Übungen, die dazu dienen, dein drittes Auge zu öffnen:

  • Lerne etwas Neues, ganz egal, was
  • Übe dich darin, Unbekanntes zu entdecken und zu erkunden
  • Versetz dich in die Sichtweise anderer und respektiere diese
  • Verabschiede dich vom klassischen Schwarz-Weiß Denken
  • Sei kreativ oder tob dich künstlerisch aus
  • Schreib über deine Gefühle, Träume und Gedanken
  • Trainiere deine Intuition
  • Empfange ganz bewusst Informationen von deinem höheren Selbst
  • Übe dich in Achtsamkeit
  • Praktiziere Yoga
  • Meditiere

Drittes Auge öffnen – Zwei einfache Meditationstechniken

Um dein drittes Auge zu öffnen und zu aktivieren ist kontinuierliche Übung und spirituelle Praxis notwendig. So hat sich bei Vielen regelmäßiges Meditieren als effektives „Training“ erwiesen.
Dabei ist es ganz egal, welche Art der Meditation du nutzt. Manch einer bevorzugt eine sitzende Meditationsform, andere wiederum liegen entspannt mit geschlossenen Augen oder gehen in die Natur. Wähle einfach die Art, die Ihnen gut tut und Ihnen am meisten zusagt. Hier zwei Techniken, die darauf ausgerichtet sind, die Energie des Stirnchakras freizusetzen. Sie sind leicht umzusetzen und lassen sich auch sehr gut miteinander kombinieren.

  1. Richte deinen Blick nach oben Um bestimmte Chakren oder Körperareale aktivieren zu können, bedient sich das Kundalini Yoga neben verschiedenen Asanas (Körperstellungen) und Mudras (Fingerhaltungen) auch der unterschiedlichsten Blickrichtungen. So wird zur Aktivierung des Stirnchakras ganz einfach der Blick nach oben zugewandt. Hierbei schließt du, egal ob sitzend oder liegend, deine Augen und entspannst sie. Dann richtest du die Augen auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen. Verlagere nun, ohne die Augen anzuspannen, deine Aufmerksamkeit auf diese Blickrichtung und achte auf visuelle Eindrücke. So können womöglich Farben oder Formen vor deinem inneren Auge auftauchen oder kurzzeitig Bilder aufblitzen. Lass diese Eindrücke einfach kommen und gehen, ohne sie beeinflussen zu wollen. Oftmals bleibt der Raum, gerade am Anfang dieser Übung allerdings auch komplett schwarz. Versinke einfach in diese Tiefe und erzwinge nichts. Je öfter du diese Übung praktizieren, desto mehr wird die innere Visualisierung aktiviert und nach und nach erkennst du eine Veränderung der Struktur des Schwarzen. Vielleicht erscheinen Punkte, Kreise oder eine Mischung aus verschiedenen Formen. Wichtig ist es, kontinuierlich dran zu bleiben, um dein drittes Auge nach und nach zu öffnen.​
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  2. Wahrnehmung des „leeren Raumes“ Um dein drittes Auge zu öffnen, ist auch die Meditation Visualisierung des „leeren Raumes“ eine gute Möglichkeit, das Sehen des dritten Auges zu trainieren. Hierbei wirst du lernen, mit neuen visuellen Erfahrungen umzugehen. Hierzu lässt du in deiner bevorzugten Meditationsstellung die Augen locker auf Augenhöhe geöffnet, ohne die Gesichtsmuskulatur anzuspannen. Entspanne dich nun und fokussieren dich auf den leeren Raum vor sich. Praktiziere diese Meditation in einem Raum, achte darauf, dass du deine Aufmerksamkeit nicht auf die Wand oder einen Gegenstand vor sich richten, sondern auf den leeren Raum dazwischen. Dies funktioniert auch sehr gut in der Natur oder beim Blick in den Himmel. Um dein drittes Auge zu trainieren, sollte kein konkreter Punkt fixiert werden. Die Augen sollen einfach ganz entspannt schweifen, so dass der Hintergrund nach und nach unschärfer wird. Nach einiger Zeit in diesem Zustand wirst du bemerken, dass der leere Raum vor Ihnen ganz und gar nicht leer, sondern voller Bewegung und pulsierender Energie ist. Durch diese interessanten Erfahrungen stimulierst du dein drittes Auge.

Ist dein drittes Auge geöffnet, gibt es Vieles zu entdecken. Das uns Bekannte ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was tatsächlich existiert. Lass dich darauf ein.