Die Zirbeldrüse als Schnittstelle zum Bewusstsein

Die Zirbeldrüse (auch Epiphyse genannt) nimmt nur wenige Millimeter im mittleren Bereich des Gehirns Platz. Trotz ihrer unscheinbaren Größe trägt sie eine Menge Verantwortung: Sie steuert
durch das Ausschütten vom Hormon Melatonin unter anderem den Schlaf-/Wach- und Tag-Nacht-Rhythmus im Gehirn sowie den Alterungsprozess, ermöglicht gewisse bewusstseinserweiterte Funktionen und gibt dem Gehirn die Möglichkeit, Empfindungen und Gedankenstrukturen jeglicher Art zu erzeugen. Sie ist mit dem Dritten Auge gleichzusetzen, von dem vermutet wird, dass es sich dabei einst um ein drittes, physisches Auge handelte, dass sowohl physisch als auch feinstofflich genutzt wurde. Dieses soll jedoch samt seiner Funktionen im Laufe der Zeit verkümmert sein, weshalb wir Menschen heute im Besitz einer Zirbeldrüse sind anstatt eines Dritten Auges. Allerdings gibt es eine weitere Auffassung: Die Zirbeldrüse ist dem Stirnchakra gleichzusetzen. Diese soll zwischen den Augenbrauen liegen und sich bei vollständiger Öffnung über die ganze Stirn erstecken.

Gründe für die Verkalkung der Zirbeldrüse

Der Mensch ist im Grunde genommen auch ein spirituelles Wesen, das seit seiner Geburt sowohl mit der Welt der Materie als auch mit der Astralwelt in Verbindung steht. Leider verlieren die meisten Menschen im Zuge unserer modernen Welt und ihrer einschränkenden Gesellschaft den Bezug zur Spiritualität. Im Kindesalter ist dieser Bezug sehr stark ausgeprägt und unsere Zirbeldrüse daher sehr aktiv. Als Kinder waren wir in der Lage, eine vollkommen neutrale Wahrnehmung zu genießen, in der wir unter anderem auch hellsehen konnten. Aus diesem Grund ist es Kindern möglich, mediale Eingebungen zu erfahren, zu denen Geräusche, Farben, Gerüche und Kontakte zu Wesen anderer Seins-Ebenen zählen. Da solche Eingebungen allerdings schnell von Erwachsenen als Kinderfantasien abgetan werden, schwinden diese natürlichen Fähigkeiten mit der Zeit. Je mehr wir der Überzeugung sind, uns gewisse Dinge nur einzubilden, desto mehr verschließen wir uns mit zunehmendem Alter.

Weitere Gründe für die Verkalkung können auch in der Ernährung liegen. Allen voran ist beispielsweise Fluorid als besonders schädlich zu erachten; ob im Speisesalz, im Mineralwasser, in
konventionell verarbeiteten Lebensmitteln oder in Zahncremes – es ist fast überall finden. Fluorid neigt dazu, sich zu einer Masse zusammenzuschließen, die letztendlich zu einer Verhärtung führt.
Des Weiteren sollen ebenfalls Koffein, Tabak, Alkohol, Quecksilber, diverse Hormone sowie raffinierter Zucker für Verkalkungen verantwortlich sein. Ein triftiger Beweis dafür, dass unsere
hochentwickelte Gesellschaft eine zerstörerische Wirkung auf die Zirbeldrüse hat, sind Strahlungsfelder, welche uns überall umgeben – diese liegen zum Beispiel bei Stromleitungen,
Mobiltelefone und Internet-Netzwerke vor.

Die Zirbeldrüse entkalken und aktivieren

Es kann sich um einen langwierigen Prozess handeln, die Zirbeldrüse zu entkalken und zu aktivieren.
Dabei ist es wichtig, den Fokus auf die Intuition sowie den Zugang zur inneren Welt zu setzen. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, die zum Entkalken ausprobiert werden können:

  • Heilsteine
    Das Entkalken der Zirbeldrüse kann durch das Platzieren eines Heilsteins auf der Stelle des Stirnchakras erfolgen. Dafür kann der Heilstein als Kettenanhänger umgehängt oder für den Schlaf unter das Kissen platziert werden. Als Farbe des Heilsteins sollte hierbei eine Farbe zwischen Dunkelblau und Dunkelviolett gewählt werden, da das Stirnchakra dunkelviolett ist. Zu empfehlen sind hierfür Heilsteine wie Amethyst, Azurit und Saphir.
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  • Meditation
    Die Zirbeldrüse reagiert stark auf Helligkeit und Dunkelheit, was auf bioelektrische Signale zurückzuführen ist, welche vom Licht erzeugt werden. Diese Energie der Bioelektrik kann auch mit Meditation erzeugt werden. Zu Anfang kann für einen leichteren Einstieg eine geführte Meditation praktiziert werden. Es ist nicht entscheidend, an welchem Ort die Meditation stattfindet, sondern viel mehr, wie regelmäßig sie erfolgt. Je öfter man meditiert, desto effektiver wird die Zirbeldrüse entkalkt und aktiviert.
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  • Kerzenmagie
    Es besteht außerdem die Möglichkeit, neben Meditation Kerzenmagie zu nutzen. Auch hier sind violette Kerzen zu benutzen. Besonders für Meditationen kann die Kerzenmagie unterstützend wirken.
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  • Sonnenstrahlen
    Sonneneinstrahlung begünstigt die Produktion von Serotonin und regt den Geist an. Jede Art von Belichtung – sowohl direkte als auch indirekte – aktiviert die Zirbeldrüse, die bei Kontakt mit Sonnenstrahlen unmittelbar Serotonin ausschüttet. Bei Serotonin handelt es sich nämlich um ein Glückshormon, dass die Stimmung hebt und welches als Neurotransmitter das Energieniveau verbessert. Sie ist daher bestens dafür geeignet, die Zirbeldrüse zu entkalken.
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  • in völliger Dunkelheit schlafen
    Der Schlaf ist abhängig von der Zirbeldrüse, da diese für die Produktion von Melatonin verantwortlich ist. Dieses Hormon bestimmt die Qualität des Schlafs und dessen Dauer. Daher sollte
    am Abend die Drüse mehr Melatonin und dagegen weniger Serotonin produzieren, was durch Verbannung sämtlicher Lichtquellen begünstigt werden kann. Ebenso verbannt oder zumindest ausgeschaltet werden sollten Computer-Monitore, Fernsehgeräte, Handys und Tablets, da die Hintergrundbeleuchtung, die von diesen Geräten ausgeht, der Zirbeldrüse vorgaukelt, dass es noch Tag sei. Dies verwirrt den Schlaf-/Wach-Rhythmus und die Bildung von Melatonin bleibt aus.

Die Wirkung von DMT, dem „Spirit Molekül“

Die Zirbeldrüse ist in der Lage DMT (Dimethyltryptamin) zu synthetisieren, welches auch als „Spirit Molekül“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein besonders wirksames halluzinogenes
Neurotransmitter, welches vermehrt im Schlaf, in meditativen Zuständen sowie bei Nahtod-Erfahrungen ausgeschüttet wird und ebenfalls in der Natur vorzufinden ist. Für Menschen stellt sie einen erweiterten Zugang dar, der das Betreten anderer Bewusstseinsebenen ermöglicht. Aufgrund seiner Wirkung, Funktionsweise sowie Nutzung als alternative, effektive Behandlungsmethode wird DMT auch in der Medizin angewendet.

Die Funktion der Zirbeldrüse wiederherstellen

Das Zusammenspiel aus Verleugnung in der Kindheit und unseren gesellschaftlichen Bedingungen hat in den aller meisten Fällen zur Folge, dass der heutige Mensch in der Regel eine Verkalkung in der Zirbeldrüse in Kauf nehmen muss und somit nicht in der Lage ist, die vollen Kapazitäten mit sämtlichen Funktionen seines Dritten Auges wahrzunehmen. Ob Zirbeldrüse, Drittes Auge oder
Stirnchakra – wie auch immer man sie nennen mag: diese Stelle gilt als Schnittstelle des Bewusstseins, dessen Aktivierung die eigene Wahrnehmung erweitert und einem den uneingeschränkten
Zugriff auf gewisse Funktionen gestattet. Es bedarf verschiedener Techniken und einem gewissen Training, die Drüse erneut zu aktivieren und seine Funktionen wiederherzustellen. Eine Funktion der Zirbeldrüse stellt zum Beispiel die Fähigkeit des Wahrsagens dar, mithilfe der man in die Zukunft schauen und Ereignisse vorhersagen kann. Zudem sind weitere Funktionen wie Gedankenlesen und Hellsehen möglich.

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